Er gab Simon Cowell einen Rubik’s Cube… und brachte ihn anschließend völlig aus dem Konzept.

Als Steven Brundage 2016 die Bühne von *America’s Got Talent* betrat, hatte er nicht die üblichen Requisiten eines Magiers dabei. Stattdessen brachte der 25-jährige Künstler etwas mit, das fast jeder kennt: einen Rubik’s Cube. Was danach geschah, verwandelte ein gewöhnliches Puzzle in eine außergewöhnliche Demonstration von Close-up-Magie und ließ die Juroren und das Publikum ratlos zurück.

Stevens Auftritt fiel sofort auf, weil seine Magie auf einer Fähigkeit basierte, die bereits Geduld, Konzentration und eine beeindruckende Handkoordination erfordert. Zunächst zeigte er, was er mit einem verdrehten Würfel machen konnte, sodass der Eindruck entstand, die Zuschauer würden einem Speedcuber bei der Arbeit zusehen. Doch schon bald wurde klar, dass es bei seiner Darbietung um weit mehr ging als nur darum, ein Puzzle zu lösen. Er hatte einen cleveren Weg gefunden, den Rubik’s Cube selbst zu seinem Markenzeichen als Zauberrequisite zu machen.

Die größte Überraschung kam, als Simon Cowell direkt in den Trick einbezogen wurde. Steven bat Simon, einen Rubik’s Cube zu verdrehen, wodurch der für seine Skepsis bekannte Juror die vollständige Kontrolle über das Puzzle erhielt. Dadurch wurde das Ergebnis noch schwieriger zu erklären. Steven schien anschließend genau die Anordnung wiederherzustellen, die Simon geschaffen hatte, und löste damit eine verblüffte Reaktion bei den Juroren aus. Simons Ungläubigkeit brachte den Moment perfekt auf den Punkt, als er sich fragte, wie Steven das überhaupt geschafft haben konnte.

Besonders unterhaltsam ist die Kombination aus echtem Können beim Lösen des Puzzles und traditionellen Zaubertechniken. Steven braucht weder aufwendige Kostüme noch eine komplizierte Bühnenausstattung. Stattdessen konzentriert er die Aufmerksamkeit auf den Würfel, seine Hände und die Reaktionen der Menschen um ihn herum. Gerade die Einfachheit der Präsentation lässt jede unerwartete Veränderung noch unmöglicher erscheinen.

Stevens Auftritt wurde zu einem der denkwürdigen Magiemomente der 11. Staffel und half ihm dabei, sich als Künstler mit einer wirklich ungewöhnlichen Spezialität zu etablieren. Sein Rubik’s-Cube-Act setzte sich im Wettbewerb fort, wo er zunehmend anspruchsvollere Routinen zeigte. Sein einzigartiger Ansatz bewies, dass Magie nicht immer geheimnisvolle Kisten oder Kartenspiele braucht – manchmal kann der gewöhnlichste Gegenstand zur faszinierendsten Requisite auf der Bühne werden.

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